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Einleitung

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Der Postbus war seit Anbeginn seiner Existenz 1907 Bestandteil der Österreichischen Post. Im Jahr 2000 wurde der Postbus aus der Post ausgegliedert und ein eigenes Unternehmen, die österreichische Postbus AG, wurde gegründet. Seit damals sind alle Mitarbeiter des Postbus nicht mehr bei der Post, sondern in diesem neuen Unternehmen angestellt. Das Unternehmen Postbus AG war ab 2001 im Besitz der ÖIAG und der Auftrag der Bundesregierung an die ÖIAG lautete, einen Eigentümer für die Postbus AG zu finden. Der wurde in den Jahren 02/03 auch gefunden, und zwar in Form der ÖBB, die ihre Bustätigkeit bis zum heutigen Tag erweitert, modernisiert und ausgebaut haben und damit einen idealen Partner darstellen. Die ÖBB-Postbus GmbH steht zu 99,93% im Eigentum der ÖBB-Personenverkehr AG und zu 0,07% im Eigentum von Mag. Peter Piskaty. 

Diese Seite ist folgendermaßen unterteilt:
Factsheet
Unternehmensstruktur
Lackierungsschema
Fahrscheindrucker
Fernbus

Factsheet

last update 29.04.2016
Logo Postbus

Die ÖBB-Postbus GmbH in Österreich (Stand 2016):

 

  • 2300 Busse (zusätzlich 13 Oldtimerbusse)
  • mehr als 75% der Busse sind barrierefrei
  • 3923 Mitarbeiter
  • 217 Millionen Fahrgäste Jährlich (davon 88% Linienverkehr, 12% Mietwagen (Skibusse, Schienenersatzverkehr, Werksverkehr, u.v.m.)
  • 141 Millionen Kilometer jährlich (täglich 10x um die Erde)
  • 26.000 Kurse, 900 Linien, 54 Standorte österreichweit
  • 432 Mio. Euro durchschnittlicher Jahresumsatz (98% Linienverkehr, 2% Werkstattleistungen)
  • 22.000 Haltestellen, davon 700 in unmittelbarer Nähe eines Bahnhofes
  • 3 Milliarden Personenkilomter/Jahr

MARKTANTEILE Postbus:

  • ca. 48% am Linienverkehr (Regional- und Stadtverkehr)

Da zwei Drittel der Fahrgäste SchülerInnen sind, liegt der ÖBB-Postbus GmbH diese Zielgruppe ganz besonders am Herzen. MitarbeiterInnen der ÖBB-Postbus GmbH sind daher jedes Jahr an Schulen zu Besuch, um gemeinsam mit den Lehrkräften den praktischen Teil der Mobilitätsausbildung zu gestalten. Zur Befriedigung der Bedürfnisse der Fahrgäste bietet der Postbus zusätzlich zum Linienverkehr Flughafen-, Nacht-, Schi-, Wander- Räder- und auch Bäderbusse an.

Den Postbus gibts aber auch zum Mieten:

  • Schulausflüge
  • Theater- und Konzertfahrten
  • Exkursionen
  • Wanderfahrten
  • Vereinsausflüge
  • Transferfahrten
  • Nostalgiefahrten
  • Hochzeiten
  • Großveranstaltungen

 

Der Skibus ist eine, allen Winterurlaubern bekannte, Einrichtung der ÖBB-Postbus GmbH. Skifahrer können in und um ihr Skigebiet kostenlos zu und von ihrem Quartier und den Pisten fahren und sind damit, ohne ihren privaten PKW zu benutzen, mobil. Mit dem Wanderbus können von Frühjahr bis Herbst die schönsten Ausflugsziele in Österreich bequem erreicht werden.

Der Postbus gestaltet aktiv den Öffentlichen Verkehr in den Regionen. Er bietet aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Schienenverkehr der ÖBB optimal aufeinander abgestimmte Fahrpläne und ebnet so den Kunden den Weg zu einer optimalen Gesamtmobilität. Weiters stärkt der Postbus den Ausbau der Geschäftsfelder im Event- und Tourismusbereich.

 

Ende Juni 2005 wurde die Teilprivatisierung der ÖBB-Postbus GmbH erfolgreich abgeschlossen. Von ursprünglich 31 angebotenen Teilbetrieben hat der Postbus 28 an österreichische Bestbieter verkauft. Die vom Eigentümer angestrebte "Österreichische Lösung" wurde damit realisiert, die Unternehmensleitung zeigt sich mit dem Verkaufsergebnis sehr zufrieden.

Beispiel eines verkauften Pakets: 12 ehemalige Mitarbeiter der Postbus-Dienststelle Mariazell sind nun für das neue Unternehmen "MVG regional Busbetrieb GmbH" tätig. Die MVG betreibt in vier steirischen Bezirken Kraftfahrlinien. Gute Kontakte zum Postbus bestanden schon seit Jahren. Die ÖBB-Postbus-Dienststelle Kapfenberg ist im Werkstattbetrieb und im Bürobereich der MVG eingemietet, in vielen Bereichen wurde eng zusammengearbeitet. Als Bestbieter erhielt die MVG den Zuschlag und der Fahrbetrieb ging am 1. August 2005 über.

 

Mit Ende 2005 (auch 2004 wurden 150 neue Busse angeschafft) wurden neue Busse in neuem Design angeschafft, darunter ua. Mercedes, Temsa und MAN Busse.

Das neue Design wurde im September vorgestellt und der Postbus ist nunmehr unter der Marke - POSTBUS - Ein Unternehmen der ÖBB - in der Öffentlichkeit anzutreffen. Die ÖBB-Postbus GmbH setzt auf Freundlichkeit, Pünktlichkeit und optimierte Fahrpläne, welche auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Auch im Jahr 2006 wurden wieder zahlreiche neue Busse angeschafft (MAN Lions Regio). Mit Ende 2006 wurde der so genannte Emotionliner, eine Innovation auf dem Mietwagensektor, angeschafft, welcher für Mietwagenfahrten gechartert werden kann. Wie schon in den Jahren zuvor wird die Postbusflotte auch im Jahr 2007 und 2008 sowie in den kommenden Jahren, ständig modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Alte Busse werden sukzessive durch neue ersetzt, um so den Standard im öffentlichen Personennahverkehr hoch halten zu können.

Der Großteil der Postbus Flotte stammt von den Herstellern MAN, Neoplan, Mercedes, SETRA, Renault, Irisbus sowie vom türkischen Hersteller Temsa (ca. 150 Busse des Typs Safari IC).

Im März 2013 wurde ein Kaufvertrag für 700 weitere Busse in den nächsten 5 Jahren abgeschlossen, dies sollen vor allem EvoBus, Solaris, IVECO und TEMSA Busse sein. Das gesamte Bestellvolumen beträgt 150 Millionen EURO. Die neuen Busse werden alle barrierefrei ausgestattet sein und somit kann Postbus im Jahr 2018 den Anteil an barrierefreien Fahrzeugen auf 87% erhöhen. Als Marktführer im öffentlichen Regionalverkehr leistet der Postbus Tag für Tag einen bedeutenden Beitrag zur Infrastruktur Österreichs.

Auf Grund der rechtlichen Rahmenbedingungen sind Leistungsbestellungen der einzelnen Verbünde im Kraftfahrlinienverkehr nach den Bestimmungen des Vergaberechtes durchzuführen. Postbus nimmt seit 2006 jedes Jahr an nahezu allen Ausschreibungen teil und hat bisher auch einen Großteil seiner Bestandsleistungen behaupten können. Für gewonnene Ausschreibungen werden jedes Jahr ca.150 neue Busse angeschafft - derzeit (2015/2016 hauptsächlich Mercecedes Integro und Intouro, Iveco Crossway)

Ende 2015 wurde angekündigt auch in den Fernbusmarkt einzusteigen. Mit Anfang 2016 begannen konkrete Pläne und die Erarbeitung einer neuen Marke. Mit 14. Juli 2016 ging die neue Marke "Hellö" - der Fernbus der ÖBB - auf den Markt. Es wurde dazu die ÖBB-Fernbus GmbH gegründet.

Unternehmensstruktur

Marketing

Die ÖBB-Postbus GmbH ist dezentral organisiert. Neben der Unternehmenszentrale in Wien gibt es 4 Regionalmanagements (Ost, Nord, Süd und West) , denen wiederum die Verkehrsleitungen mit deren Verkehrsstellen untergeordnet sind. Insgesamt gibt es 10 Verkehrsleitungen und 53 Verkehrsstellen. Die Stand-Alone Werkstätten Bustechnik Service Center Wolfurt und Bus- und Nutzfahrzeugzentrum Innsbruck vervollständigen das Organigramm der ÖBB-Postbus GmbH.

Die Unternehmenszentrale befindet sich in Wien und wird von den Geschäftsführern Mag. Silvia Kaupa-Götzl und Ing. Mag. Christian Eder geleitet.

Im Nachfolgenden werden die einzelnen Regionalmanagements und ihre Verkehrsleitungen vorgestellt:

Regionalmanagement Ost:
Verkehrsleitung Vösendorf

Verkehrsleitung St. Pölten

Verkehrsleitung Hollabrunn

Regionalmanagement Nord:
Verkehrsleitung Linz

Verkehrsleitung Salzburg

Regionalmanagement West:
Verkehrsleitung Wolfurt

Verkehrsleitung Innsbruck

Verkehrsleitung Zell am See

Regionalmangement Süd:
Verkehrsleitung Graz

Verkehrsleitung Klagenfurt

Hier gibt es noch als Download eine Grafik der Aufteilung der Regionalmanagements und der Verkehrsleitungen in Österreich.Struktur 2015

 

 

 

Lackierungsschemata

Marketing
  • bis 1979: Elfenbein – Schwarz
  • 1980—1988: Dahliengelb – Schwarz
  • Bundesbus

    1988—1989: Dahliengelb – Blutorange (Linienbusse)
    1988—1990: Weiß – Dahliengelb – Blutorange (Reisebusse)
    1990—1997: Dahliengelb – Verkehrsrot (Linienbusse, 1991—1994 auch Reisebusse)
    1992—1996: Dahliengelb – Verkehrsrot – Weiß – Grau (Midibusse)
    1994—1997: Weiß – Verkehrsrot – Dahliengelb (Reisebusse)

  • 1997—2000: Weiß – Verkehrsrot – Dahliengelb (wie Bundesbus Reisebusse von 1994—1997)
  • 2000-2005: Lichtgrau - Gelb
  • 2005-2011: Sandquarz Metallic
  • ab 2012: Sandquarz
  • ab 2014: weiß (oder andere Farben aufgrund von Ausschreibungsvorgaben) oder sandquarz
  •  

(Quelle: www.wikipedia.de)

Das Bild zeigt PT12446 im aktuellen Lackierungsschema.

Fahrscheindrucker

Bei der Fahrscheinausgabe wird schon seit langem auf das österreichische Traditionsunternehmen ZELISKO zurückgegriffen. Dies begann schon 1993 mit der Einführung des ersten vollelektronischen Fahrscheindruckers "ZELISKO 3".

Der "ZELISKO 3" – ein vollelektronisches Gerät - war ein rein österreichisches Produkt mit einem mechanischen Drucker. Die Fahrkartendaten werden über persönlichen Fahrermodule und PC in den Zentralcomputer übertragen. Sämtliche statistische Auswertungen sind somit auf Tastendruck möglich.FSD3FSD4

Linkes Bild: ZELISKO FSD 3, Rechtes Bild: ZELISKO FSD 4

In den Jahren 2003/2004 wurde der "Zelisko 3" durch den "Zelisko 4" (FSD4R) abgelöst. Gedruckt werden
die Fahrkarten nun auf Thermopapier (ohne Farbband), was den Druck extrem beschleunigt. Dieser Fahrscheindrucker ist mehr als nur ein Ausgabegerät für Fahrkarten. Er steuert Ziel- und Innenanzeigen, digitale Haltestellenansagegeräte, Entwerter, schaltet automatisch auf die nächste angefahrene Haltestelle und steuert Fahrgastzählsysteme.

Das Nachfolgemodell, der "FSD5R bzw. FSD5plus" (Zelisko 5) wurde ab 2013 schrittweise in den Regionen ausgerollt. Ältere Busse verkehren weiterhin mit dem FSD4. Die Umbauarbeiten am Fahrzeug hängen stark vom Fahrzeug Ausbaustand ab. Teilweise ist eine komplett neue Verkabelung nötig, was bis zu 2 Tage in Anspruch nehmen kann. Dieser Fahrscheindrucker verfügt über einen Touchscreen, die Kommunikation mit dem Server erfolgt über das ZKM5 Modul, welches meist über dem Lenker eingebaut wird. HIer werden Steuerdaten und Verkaufsdaten des Lenkers über die GPRS Verbindung einer SIM-Karte direkt zum/vom Server übertragen.
Weiters gibt es ein Zusatzprogramm zur Anschlusssicherung zwischen Bussen, welche bereits mit einem FSD5 ausgestattet sind. Überdies ist es möglich über dieses Anschlusssicherungsprogramm die Zuganschlüsse an Bahnhöfen abzufragen. (Bild unten: FSD5plus mit Touchscreen)

FSD5

 

 

 

 

 

 

 

Fernbus - Hellö

Marketing

Für die Busflotte der Hellö Busse wurden 28 Mercedes Tourismo 17 RHD angeschafft. Diese Busse entsprechen der EURO VI Abgasnorm, haben 422 PS und einen HUBLIFT für Rollstuhlfahrer inklusive 2 Rollstuhlstellplätze. Weiters wurde eine eigene Gesellschaft, die ÖBB-Fernbus GmbH gegründet.

Geschäftsführer
Dr. Tobias Hann, MBA

Die ÖBB-Fernbus GmbH steht zu 90% im Eigentum der ÖBB-Personenverkehr AG und zu 10% im Eigentum der ÖBB-Postbus GmbH.

Die ÖBB-Fernbus GmbH ist ein Unternehmen der ÖBB-Holding AG, mit Sitz in 1100 Wien, Am Hauptbahnhof 2.

Im Bus angeboten wird eine 5* Reisebusbestuhlung (Nackenstützen, Fußstützen, ausziehbare Tische, Vorhänge), WLAN, ein Snackautomat, ein WC, Steckdosen sowie USB Anschlüsse und über die im Bus angebrachten Monitore werden Echtzeitinformationen über die aktuelle Fahrt dargestellt. Weiters wird in den Hellö Fernbussen eine Sitzplatzreservierung angeboten, wodurch man sich seinen Sitzplatz selbst aussuchen kann.

Folgende 10 Linien (gültig ab Februar 2017) werden bedient (Streckennetz):
Wien - Berlin
Wien - Frankfurt
Wien - Genua
Wien - München
Wien - Karlsruhe
Wien - Venedig
Wien - Zagreb
Innsbruck - München
München - Venedig
Prag - Venedig

 

Marketing

Nähere Informationen zum Fernbus der ÖBB gibt es unter www.helloe.com

 

 

Busdatenbank bahnbus.at

Random foliage

Unter folgendem LINK wurde eine Busdatenbank eingerichtet. Hier kann man Fotos selbst hochladen, kommentieren oder auch herunterladen.

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